Die meisten Heime im Kanton Bern sind heute durch Ergänzungsleistungen finanzierbar. Nähere Auskünfte erhalten Sie auch bei Ihrer Pro Senectute Regional- und Beratungsstelle.

Die nachfolgenden Leistungen des Heimes oder Dritter sind im Heimtarif nicht inbegriffen. Derartige Leistungen können zusätzlich in Rechnung gestellt werden.

Es handelt sich insbesondere um folgende Leistungen

  • Krankenkassenprämien sowie Franchise und Selbstbehalt
  • Zahnärztliche Untersuchungen und Behandlungen
  • Coiffeur
  • Fusspflege/Pediküre bei Bewohner/innen, die nicht Diabetiker/innen sind
  • Transporte
    Bezüger/innen von Ergänzungsleistungen können Transportkosten innerhalb der geltenden Bedingungen und Höchstbeträge bei der EL geltend machen.
    Selbstzahlende Bewohner/innen zahlen die Krankenkassen einen Anteil an die Transportkosten.
  • Externe Veranstaltungen
  • TV, Radio, Telefon und Internet (Anschluss, Abonnement, Gebühren)
  • Von den Bewohner/innen persönlich abonnierte Zeitungen und Zeitschriften
  • Reparaturen von persönlichem Eigentum (ausser kleine Flickarbeiten an Kleidern und Wäsche)
  • Chemische Reinigung
  • Kleider-, Wäsche- und Schuhanschaffungen
  • Persönliche Versicherungen, Gebühren und Steuern
  • Kosten für Mahlzeiten und Übernachtungen von Gästen der Bewohner/innen
  • Nicht krankheitsbedingte Verpflegung im Zimmer
  • Individuell bestellte Getränke und Esswaren
  • Persönliche Körperpflegeprodukte und Toilettenartikel
  • Übrige persönliche Auslagen
  • Kosten für das Räumen des Zimmers bei Austritt / im Todesfall
  • Schlussreinigung bei Austritt / im Todesfall

Gemäss Art. 14 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen vergüten die Kantone den Bezüger/innen von Ergänzungsleistungen Krankheits- und Behindertenkosten innerhalb der geltenden Höchstbeträge. Der Kanton Bern hat die notwendigen Bestimmungen in der Einführungsverordnung zum Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen (EV ELG) erlassen.